Schwingung am LC-Parallelkreis

muellerd

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Landesflagge
Hallo zusammen
Bei der folgenden Testschaltung handelt es sich um einen Parallel-Resonanzkreis mit Dämpfungswiderstand (siehe Spice Simulation "LC real.asc").
Auf die Schaltung können verschiedene Signale gegeben werden:

Bei einem Sinus mit sweep - sagen wir von 100 Hz - bis zu einer geeigneten Frequenz, sieht man den "Peak" dh. die Resonanzfrequenz.

Bei einem Spannungssprung am Eingang (zB. von 0 nach 5V) entsteht am Ausgang normalerweise eine gedämpfte Schwingung (ist periodisch).

Erhöht man den Dämpfungswiderstand tritt der Fall ein, dass eben keine (ged.) Schwingung mehr entsteht. Der Spannungsverlauf am Ausgang wird sogenannt aperiodisch.

Im vorliegenden Schwingkreis ist dies der Fall, wenn gilt:


R1>= 2 * Quadratwurzel (L / C)​

Dieser Wert liegt mit den Bauteilen in der Schaltung bei R1 =2.96 Ohm.

In der Praxis ist dies nützlich, um möglichst keine Spannungsspitzen über Spulen zu haben (Funkenbildung usw.)

Die drei png Bilder zeigen die 3 möglichen Fälle,abhängig vom Dämpfungswiderstand:

1. gedämpfte Schwingung: R < 2 * Quadratwurzel (L / C)
2. aperiodischer Grenzfall R = 2 * Quadratwurzel (L / C)
3. Kriechfall R > 2 * Quadratwurzel (L / C)
 

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spicer

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Landesflagge
Du könntest ja mal sagen, welche Sinulationswerte man ändern sollte, um einen Effekt zu sehn!
Dann vllt auch, wo man das anwendet in der Elektronik.
 

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