ungelöst Tastkopfsimulation

beldowsk

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Hallo,

vor längerer Zeit hab ich auch Mal mit den Komponenten tline und ltline experimentiert. Leider braucht eine Simulation damit halbe Ewigkeiten (wenn sie sich nicht sowieso aufhängt, oder LTspice gleich zum Absturz bringt). Daher verwende ich lieber das Schema im Anhang.

Gibt es Möglichkeiten Simulationen mit tline oder ltline schneller und vor allem stabiler zu machen? Z.B. mit einer .option?

In welchen Fällen sollte ich auf jeden Fall tline oder ltline verwenden (und nicht mein Schema)?

Am störensten an meinem Schema ist der Kondensator für das Koax-Kabel. Er verändert das zu messende Signal am meisten, weil über ihn viel Strom abfließt. Ist der von mir verwendete Wert von 100pF pro 1m Länge realistisch?

In den Datenblättern der Tastköpfe findet sich meist keine Angabe zur Induktivität. Sind 250nH pro 1m Läge realistisch?

Die Datenblätter weisen zumeist eine „Input Capacitance“ und eine „Compensation Range“ aus. Welcher Wert müsse in meinem Schema an welchen Kondensator (CTK oder CK)?

Kann ich den Leitungswiderstand RK rauslassen oder wird er als Teil des RC-Gliedes mit CK zwingend gebaucht? Wenn ja: Muss ich den RK-Wert eigentlich von RiTK abziehen?

Gruß Andreas
 

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Hallo Andreas,

RK kann üblicherweise vernachlässigt werden und die Werte für LK und CK stimmen ungefähr.
Manchmal steht der Leitungstyp auf dem Mantel oder die Leitungsbeläge stehen im Datenblatt.

Die Leitung mit nur einem LC-Glied zu simulieren stimmt jedoch nur für niedrige Frequenzen. Für höhere Frequenzen kann man die Leitung in kürzere Stücke teilen und die LC-Glieder hintereinander schalten, also beispielsweise 10 LC-Glieder mit je 25 nH und 10 pF.

Warum bei dir eine Simulation mit Transmission Line "halbe Ewigkeiten" braucht, kann ich nicht erraten.

Bernhard
 
Hallo Bernhard,

Dank für Deine Hinweise. Im Anhang hab ich den Tastkopfkabeln (Länge 1,2m) 6 LC-Glieder gegönnt.

Im ersten Schema habe ich durch Veränderung von C0 und der Amplitude von I0 das Simulationsergebnis für V(CH3) an das Messergebnis angenähert. Die Differenz der Maximalamplitude von CH1 ist leider etwas hoch?!

Im zweien Schema werden die Pulse vor und nach dem PMT-Adapter verglichen (bei der Messung hatte ich den Teilungsfaktor nicht von 10x auf 1x zurückgesetzt, drum der Faktor /10 für die Magenta-Kurve).

Gruß Andreas
 

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Hallo,

verwende ich LTLINE so richtig? Wie erkären sich die Unterschiede zum vorherigen Beitrag?

Gruß Andreas
 

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