ungelöst Unser 230V Stromnetz

Pippig

Leidenschaftlicher LTspicer
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Landesflagge
Durch die vielen, verschiedenen Verbraucher ist unser 230V Stromnetz richtig verseucht. Da gibt es Oberwellen, Gleichstromanteile, eine zerhackte Sinuskurve ist das, auch durch die vielen Schaltnetzteile.
Mit einem Trenntrafo hatte ich das vor Jahren mal mit dem Oszi gemessen.
Da ich ja viel HIFI Technik baue, auch DC und Netzfilter, würde ich meine Arbeit mal wieder mit LTspice überprüfen wollen.
Hat jemand eine Idee, wie man das gestörte Netz, als Spannungsquelle in LTspice machen kann? Damit meine ich vor allem, die ganzen Unregelmäßigkeiten, den zerhackten Sinus.
Ein schönes Wochenende Euch allen.
 
Spannungsquellen kann man einfach in Reihe schalten. Also zunächst 230 V sinusförmig und dann alle anderen Störspannungsquellen in Reihe dazu.
Die Eigenschaften der anderen Quellen muss man selbstverständlich kennen.

Ein anderer Ansatz ist, die Quelle mit 230 V sinusförmig und einem Innenwiderstand anzusetzen, ggf. eine Netzimpedanz dazufügen.
Und dazu parallel die "Störer", also beispielsweise
- eine Gleichrichterbrücke mit Serienwiderstand, Lastwiderstand und Pufferkondensator, um die vielen Netzteile zu modellieren, die den Sinus ober und unten "eindellen"
- eine DC-Stromquelle (oder Diode mit Widerstand) und
- diverse weitere Störstromquellen.

Bernhard
 
Hallo Bernhard, danke sehr für Deine Antwort. Da hast Du vollkommen Recht, mit dem in Reihe schalten und die Störer parallel.
In Romanshorn lebte ich von 2003 bis 2011, fing damals mit der HIFI Technik und LTspice an, zuerst die Netzfilter, dann alles andere.
Das Stromnetz beobachtete ich lange am Oszi. Eigentlich ist es unmöglich diese Katastrophe nachzuahmen. Deswegen bin ich hier
im Forum, nach Lösungen und Vorschlägen suchend. Beste Grüße von Steffen
 

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