ungelöst Dumme Frage

Hallo,
weil ich mit den Definitionen von .meas noch nicht so richtig zurecht komme, habe ich zunächst mit SMath gerechnet. Das verbesserte LTspice-Schema kommt dann später. Und auch mit der Rückwärtsrechnung (Berechnung von C1 und RiAC aus Strom, Spannung und Phasenwinkel) wird es wohl noch etwas dauern.
Gruß Andreas
 

Anhänge

  • Innenwiderstand_Spannungsquelle_2.pdf
    974,7 KB · Aufrufe: 3
  • Innenwiderstand_Spannungsquelle_2.zip
    408,4 KB · Aufrufe: 1
Hallo,

nach etlicher Bastelei ist es mir gelungen Berechnungsformeln zu finden.

Allerdings nur unter der Vernachlässigung, das der AC-Strom durch den Ast von V1, RiDC und L1 Null ist! Im Schema ist dieser Strom als IV1 gekennzeichnet.

Gemessen werden V(VAC), I(IC2) und der Phasenwinkel zwischen beiden.

Zgg = V2rms / abs(IC2rms) * ( cos( φZgg ) + sin( φZgg ) * I ) = Re2 + Im2 * i

Bekannt müssen sein: R1 und C2

Dann lassen sich näherungsweise ( IV1 = 0 ) berechnen:

RiAC2 = {(R1-Re2)*Re2*R1-(XC2-Im2)^2*R1} / {(XC2-Im2)^2+(R1-Re2)^2}

XC12 = {-(XC2-Im2)*R1^2} / {(XC2-Im2)^2+(R1-Re2)^2} = - 1 / ( ω0 * C1 )

Gruß Andreas
 

Anhänge

  • Innenwiderstand_Spannungsquelle_2_Schema.jpg
    Innenwiderstand_Spannungsquelle_2_Schema.jpg
    81,2 KB · Aufrufe: 1
  • Innenwiderstand_Spannungsquelle_2d.pdf
    1,2 MB · Aufrufe: 0
  • SMath_Datei.zip
    410,8 KB · Aufrufe: 0
Hallo,

ich bin Maschinenbauer mit nur lückenhaften Kenntnissen der E-Technik. Außerdem besitze ich kein eigenes Oszilloskop, sondern kann nur zeitweise eines nutzen.

Mit dem Versuch Strom und Spannung zeitgleich auf 2 Kanälen aufzuzeichnen bin ich schon Mal gescheitert. Der Shunt zur Strommessung (ich hatte dazu einen vorhandenen Widerstand in der Schaltung genutzt), lag einige Bauteile entfernt vom Spannungsmesspunkt. Das Oszilloskopbild zeigte erkennbar Unsinn. Ich nehme an, dass ich über den GND beider Kanäle eine Verbindung geschaffen hatte?

Wie also messe ich richtig?

Im Schema aus dem vorherigen Beitrag müsste ich wohl einen Shunt zwischen V2 und C2 einsetzen um IC2 auf das Oszilloskop zu bekommen. Kann ich „richtig“ messen, wenn ich GND des Oszilloskops zwischen V2 und Shunt anklemme, und die beiden Messleitungen jeweils auf der anderen Seite von V2 und Shunt? Muss ich dann einen der beiden Kanäle invertieren um den korrekten Wert des Phasenwinkels messen zu können?

Als AC-Quelle will ich den Ausgang meiner Soundkarte verwenden (ich hab halt keinen Signalgenerator), daher liegt dann auch die Amplitude bei max. 1 V. Kann ich dabei ungewollt GND des Oszilloskops mit GND der Schaltung verbinden? Hilft es wenn ich ein Notebook verwende, das über seinen Akku (also nicht über sein Netzteil und das Stromnetz) betrieben wird?

In welchem Bereich müsste der Widerstand des Shunt liegen, damit ich eine „gute“ Messung machen kann? Und: Muss ich den Shunt und evtl. auch die Innenwiderstände des Oszilloskops in mein Schema und in meine Formeln mit einbeziehen?

Gruß Andreas
 
Hallo Udo,

in der Werkstatt beim CCC kann ich an den offenen Abenden entweder ein Tektronix TDS 3032 (300 MHz, 2,5 GS/s) oder ein LeCroy waveRunner 6050 (500 MHz, Quad, 5 GS/s, Windows 2000, Ri 10MOhm) nutzen.

Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

da habt Ihr aber schon gute Messgeräte. Ich habe mal bei Tektronix nachgeschaut und fügr ein paar Informationen dazu an. Entscheidend ist die Verwendung von Differentialtastköpfen mit hoher Gleichtaktunterdrückung.
Für die Strommessung mit Shunt müsste die Spannung der Tastköpfe nicht bis 500V und höher gehen. Schau mal, was ihr an Differentialtastköpfen zur Verfügung habt.

Hinweis bei der Verwendung von "normalen" Standardtasköpfen. Die Masseleitung des/der Tastköpfe fängt oft eingestrahlte Signale ein, die umso geringer sind, je kürzer die Masseleitung ist. Zur Not wickelt man die Masseleitung um den Tastkopf, dann beobachtet man, dass die Messwerte geringer sind als bei offenefr Schleife. Manchmal kann man auch den Vorderteil des Tastkopfes abiehen und ein Anschlussteil mit sehr Kurzen Abständen zwischen Masseleitung und Messleitung verwenden.

Hinweis zu Differenztakt und Gleichtakt. Beim Differenztakt wird genau die Differenz zwischen den Signalen gemessen. Es gibt aber auch den Gleichtakt. Dabei oszilliert das Differenzsignal relativ zur Masse. Wenn das mitgemessen wird ist die Anzeige der Differewnzspannung falsch.

Wenn Du einen Spannunmgsabfall am Shunt von 1V vorsiehst, dann ist dein Rshunt=1V/zu messenden Strom. Von Vorteil ist ein induktivitätsarmer Messwiderstand. I.a. ist das bei kleinen Strömen nicht so problematisch.
Wie gesagt, mit dem Differentialtastkopf direkt an der Messstelle, als am Shunt messen.

Toi toi toi.

Gruß Udo
 

Anhänge

  • 3717685.pdf
    964,3 KB · Aufrufe: 1
  • Die sicherste Methode.pdf
    269,2 KB · Aufrufe: 1

Benutzer welche diesen Thread betrachten (Mitglieder: 0, Gäste: 1)

Zurück
Oben