Hallo,
nun hab ich die nächste Version meines PMT-Adapters fertiggestellt.
Und gleich kommen neue Fragen.
Der neue Divider (Plus-Pol der HV an GND) ist noch nicht fertig, drum das folgende mit dem alten Divider (Minus-Pol der HV an GND). Anbei die LTspice-Simulation, von der unklar ist, ob der Puls aus der Stromquelle I2 realistisch ist.
Am realen PMT-Adapter waren zunächst die Pulse für die Soundkarte viel zu hoch. Ich musste den Pot1 so weit herunterdrehen, bis zwischen input_neu und GND noch 100 kOhm zu messen waren.
Achtung: Zwischen input_neu und GND fließt ein Strom auch durch R4_neu, R5_neu und R6_neu ab (zusammen 3 MOhm). Der Widerstand von Poti1 errechnet sich also aus (3Mohm*Rgemessen)/(3Mohm-Rgemessen). In diesem Fall sind das dann 103 kOhm.
Anbei ein 10-Sekunden-Auszug der Aufzeichnung. Einige übersteuerte Pulse stören nicht, sie gehen im Histogramm im Rauschen bei den hohen Energien sowieso unter, dafür können die niedrigen Energien besser aufgelöst werden.
Anbei auch noch ein einzelner Puls. Er ist verdammt kurz, kann aber von der Software noch erkannt werden. Die Aufzeichnung erfolgte mit 24 Bit und 192 kHz Samplingrate.
Mit dem kleinen Widerstandswert von Poti1 wird nun aber der Innenwiderstand des PMT-Adapters für den Puls von der Anode sehr klein. Der PMT-Hersteller benennt den max. Anodenstrom zu 100 µA. Da liege ich nun sicher drüber und bin in der Gefahr die Funktion meines PMT zu verlieren.
Wie kann ich den Widerstand für den Anodenpuls erhöhen und gleichzeitig den Eingangspuls für den PMT-Adapter verringern, ohne die Filtercharakteristik des PMT-Adapters zu verändern?
Die erste Filterstufe besteht ja aus R6_neu und C2_neu (Tiefpass). Ein Widerstand in der Signalleitung würde doch die Zeitkonstante dieser ersten Filterstufe verändern? Mus ich dann nur C2_neu anpassen?
Beeinflusst mein Poti1 eigentlich die Filtercharakteristik auch? Wenn ja wie? Ließe sich das kompensieren?
Gruß Andreas