ungelöst Was muss ich machen, damit LTspice auch unter Linux Mint funktioniert

Hencobike

Leidenschaftlicher LTspicer
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Hallo Rudis,

genau, das mit den Anführungszeichen hat funktioniert. Vielen Dank!!
Bislang nutze ich noch Win11 für Programme, welche unter Linux nicht komplett sauber funktionieren, alle anderen Programme habe ich schon auf einen separaten Rechner ausschließlich nur Linux Mint 22.3 verschoben.

Was muss ich machen, damit LTspice auch unter Linux Mint funktioniert, hättest du eventuell eine detaillierte Syntax-Beschreibung oder einen Link, um diesen Wechsel vollziehen zu können?

Viele Grüße
Hencobike
 
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Hallo Rudis,

genau, das mit den Anführungszeichen hat funktioniert. Vielen Dank!!
Bislang nutze ich noch Win11 für Programme, welche unter Linux nicht komplett sauber funktionieren, alle anderen Programme habe ich schon auf einen separaten Rechner ausschließlich nur Linux Mint 22.3 verschoben.

Was muss ich machen, damit LTspice auch unter Linux Mint funktioniert, hättest du eventuell eine detaillierte Syntax-Beschreibung oder einen Link, um diesen Wechsel vollziehen zu können?

Viele Grüße
Hencobike
Ich nutze LTspice nur auf Mint.
Ich habe mehrere Versionen installiert.
Es muss Wine installiert werden.
Mit PlayOnLinux können virtuelle Wine-Umgebungen gebaut werden.
 
Hallo Hencobike,

ich bin gerade in meinem LMDE *Linux Mint Debian Edition, kann hier aber keine deutschen Umlaute eingeben.
Auch unter Linux gilt: aller Anfang ist schwer.

Um zu helfen, beantworte bitte die folgenden Fragen moeglichst ausfuehrlich:

1. Hast Du bereits wine installiert?

2. Hast Du auch LTspice schon installiert?

3. Wie heisst Dein Dateimanager (= das Programm, mit dem Du Dir Dateien anzeigen laesst?)
Mein Dateimanager heisst Nemo. Wenn ich das aufrufe, habe ich im Menubar den Punkt "Hilfe", unter unter Hilfe "ueber", da findest Du den Namen des Dateimanagers.

4. Auch bei Windows gibt es unter "Ansicht" (glaube ich, es ist Jahrzehnte her, da ich Windows zuletzt benutzt habe) einen Punkt "Versteckte Dateien anzeigen"
Unter Linux ist dies auch primaer ausgeschaltet. Bei Nemo heisst das unter "Ansicht": Verborgene Dateien anzeigen. Das solltest Du ebenfalls einschalten.

5. Wenn Dein Versuch, wine und/oder LTspice zu installieren fehlgeschlagen ist -- gab es da eine Fehlermeldung?

6. Wenn du LTspice unter wine schon installiert hast: was ist es genau, das nicht "komplett sauber funktioniert"?

Zunaechst mal bis hier hin.

Bei meinem LMDE gab es bei der Installation von LTspice keine Probleme. Wenn etwas bei der Installation unter Linux nicht so recht klappt: bitte immer
die Fehlermeldung notieren.

Gruss,

Rudi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe folgende Pakete installiert (LM22.3mate):

1775302271070.png

der wine-installer ist sehr zu empfehlen.
Auch playonlinux. Ich habe mit dem verschiedene LTspice Versionen installiert (virtuelle Wine-Maschinen). Damit kannst Du für jede Installation eine eigene Wine Version verwenden.

Hast Du LMDE, Cinnamon oder Mate?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich gehört Frage und Antwort in einen eigenen Thread, aber naja, schreib ich halt hier . . .
Also, das LMDE hatte ich vor Jahren experimentell installiert, wohl seinerzeit mit engl. keyboard layout (default).
Aber weil ich das äusserst selten benutzt habe, mich nicht weiter darum gekümmert.
In kurzer Zeit läuft der Support für meine installierte Version aus, ich kann noch nicht einmal aus der repository Neues installieren.
Auf dieser Partition werde ich in Kürze eine neue Distro ausprobieren.
Ich habe zwar in den Systemeinstellungen nach keyboard gesucht, aber nur Einstellungen zu keyboard shortcuts gefunden.
Sprache hatte ich seinerzeit zwar auf Deutsch umgestellt, aber nichts zum keyboard gemacht. Ist jetzt eh egal.
 
@RudiS und @spicer
Vielen Dank für eure Hinweise,
In der Vergangenheit hatte ich schon mal Probleme mit Wine, und hatte mich komplett bei Linux ausgesperrt. Es blieb mir als Beginner nichts anderes übrig, als Linux Mint neu zu installieren und die anderen Programme wieder nachzurüsten.
Deshalb habe ich gehörigen Respekt wieder mit/unter WINE etwas Neues zu installieren.

Das werde ich euren Ratschlägen folgend bei einem anderen neuen Test-Rechner erstmal ausprobieren. Bis dahin kann dieser Fall als gelöst betrachtet werden.

Viele Grüße und noch ein schönes Osterfest
Hencobike
 
Da hast scheinbar unwissend mit root Rechten rumgespielt.
Weil sowas eigentlich nie passiert.
 
Ich würde empfehlen, auf jeden Fall ein zweites account anzulegen! Dann hat man, falls in dem einen etwas schief läuft, zumindest über das zweite noch Zugriff auf das System und kann dann - natürlich entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt - vielleicht noch etwas retten (u.U. mit Hilfe anderer).

RudiS
 
LM Mate & Cinnamon bietet zudem Timeshift (Systemschnappschüsse) an.
Mit denen kann man das System auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen.
 
Hättest mit der Live CD booten können und das Dateisystem von der HDD einbinden (mounten) können.
 
Hallo Spicer,

danke für den Hinweis, das werde ich beim nächstenmal versuchen. Jedoch im Moment beabsichtige ich noch einen Test-PC nur für Linux beschaffen, auf dem ich alle Möglickeiten testen und lernen kann. Meinen jetzigen Linux-Mint Rechner lasse ich erstmal noch ohne WINE.
Als Linux-Beginner hat man schon Schwierigkeiten zu verstehen und zu deuten, was alle diese mehr oder weniger kryptischen Buchstaben-Kürzel bei der Eingabe ins Terminal bedeuten. Da muss ich wohl schauen wie der Ablauf von PlayonLinux vonstatten geht.

Aber ich gebe nicht auf.

Viele Grüße
Hencobike
 
Eine VM nutze ich schon auf einem WIN10-Rechner für WIN 98 und WIN 7, um noch ältere Programme bzw. deren Zeichnungen/Schaltpläne zu bewahren. Dabei handelt es sich um das Programm Designer 7 von Micrografx.

Wie schon gesagt, meinen aktuellen Linux-PC möchte ich mit meinen Versuchen verschonen, er soll, bis ich weiter durchblicke, erstmal clean bleiben, damit ich die täglichen Aufgaben erledigen kann.
 
Für alle, die sich durch das Thread-Thema angesprochen fühlen:
Meiner Erfahrung nach ist die einfachste Methode Virtual Box. Unter Mint 22.3 (Kernel 6.8.0) VBox 7.0.26 (die neueren VBox-Versionen zickten extrem herum). VBox ist kein großes Programm und nistet sich auch nicht besonders tief im System ein. Von daher unkritisch. Alte VMs kann man dann problemlos von einem Rechner auf den anderen übertragen, auch plattformübergreifend. Ich verwende eine Win7/32 und eine Win10 VM für meine alten Entwicklungstools (diverse uC. LTSpice, Orcad usw.) Noch was Wichtiges: auch Tools mit hardwarenahen Windows-Treibern, die über USB kommunizieren, wie diverse Debugger (von Segger, ST usw,) kann man von der VM nach "draußen" leiten. (Stichwort "USB-Filter"). Aber ich komme vom Thema ab, bei LTSpice braucht man ja keine Treiber.
viel Erfolg Sven
 
Hallo Sven,

deine Erfahrungen mitzuteilen finde ich enorm wichtig, das wäre auch eine Lösung die ich bevorzugen würde um meine älteren sowie aktuelle Windows-Programme auch unter Linux nutzen zu können.

Bei mir wird unter Linux-Mint 22.3 jedoch ein Kernel von 6.17-0-22 angezeigt; auch frage ich an, welche der aktuell auf Virtualbox genannten Vboxen geeignet erscheinen, mittlerweile ist dort Version 7.26 gelistet, sowie unter Linux gibt es mehrere Ubuntu-Varianten. Findet man dort auch die 7.0.26 Version um eben ein eventuelles "Zicken" zu vermeiden. Hast du die neueren dort gelisteten Versionen auch schon getestet?
Die Klärung dieser Aspekte würde mir schon sehr helfen.

Viele Grüße
Hencobike
 
Hinweis von KI:
Ja, LTspice ist unter Linux Mint lauffähig, allerdings nicht nativ. Es handelt sich um eine Windows-Anwendung, die problemlos über die Kompatibilitätsschicht Wine oder WineHQ ausgeführt werden kann.
Hier sind die wichtigsten Punkte zur Nutzung:
  • Installation über Wine: Die übliche Methode ist die Installation von Wine (sudo apt install wine) und die anschließende Nutzung des LTspice-Windows-Installers.
  • Alternative Tools: Werkzeuge wie PlayOnLinux können die Installation älterer Versionen (wie LTspice IV) erleichtern.
  • Performance: LTspice läuft über Wine im Allgemeinen sehr stabil und performant.
  • Grafikprobleme: Bei hochauflösenden Bildschirmen (4k) können die Schriften zu klein erscheinen. Dies lässt sich oft über den Befehl winecfg im Terminal und die Anpassung der DPI-Einstellungen beheben.
  • Virtualisierung: Eine weitere, oft als stabiler empfundene Möglichkeit ist die Nutzung von LTspice in einer Windows-VM (z.B. mit VirtualBox) unter Linux Mint.
Viele Grüße
Udo
 
Hallo Udo,

vielen Dank für deine weitere Unterstützung. Ja, die KI hatte ich dazu auch schon mal befragt. Mein Wunsch wäre es, dass dann auch alle meine Windows-Programme unter Wine/Linux laufen. Jedoch hatte ich gelesen, dass eines meiner bevorzugten Programme (BasCom) unter WINE nicht genauso wie unter WIndows alle Hilfen bereitstellen würde, deshalb die Idee bzw. Hoffnung, es mit einer Vbox nach Klärung der "Zicken" (Sven) zu versuchen. Ich bin sehr dankbar für jeden diesbezüglichen Hinweis, um als Linux-Neuling nicht nochmal durch die Prozedur von Neuinstallationen gehen zu müssen, davor schrecke ich zurück.:mad:

Viele Grüße
Ulrich
 

Das habe ich auch noch gefunden:​

Howto: Bascom unter Linux benutzen ! (den compiler)​


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Owon Funktionsgenerator Einfuehrung



Hatte grad nix zu tun und hab mal so aus Spaß versucht den Bascom compiler unter linux zu benutzen. Also es geht und ich schreib einfach mal wie falls das noch jemanden außer mich hier interessiert Bild :
1. "Wine" auf dem Linux Rechner installieren: http://www.winehq.com/
2. Hier das programm "bascomp.exe" runterladen: http://www.mcselec.com/index.php?opt...=152&Itemid=54
3. Die "bascomp.exe" in das Bascom installationsverzeichnis entpacken und den gesammten Bascom installationsordner auf den Linux Rechner kopieren.
4. Eine Konsole öffnen, in das Bascom verzeichnis wechseln und mit "wine bascomp.exe" den compiler starten. Dann wird eine liste ausgegeben mit parametern die noch übergeben werden müssen/können (Der verwendete chip muss unbedingt übergeben werden ! Warum weiß ich auch nicht weil normalerweise der verwendete chip ja schon im programm quelltext steht.) Also mit:
"wine bascomp.exe programmdateiname.bas CHIP=chipid(aus der liste)"
kann das Bascom programm dann compiliert werden. Wenn der compiler fertig ist gibt er noch die anzahl der gefundenen fehler aus und wird beendet. Wenn fehler aufgetreten sind kann man sich mit "cat programmdateiname.ERR" noch die fehlermeldungen ausgeben lassen.
5. Die fertige .bin oder hex datei kann man dann mit der linux version von pony prog in den AVR schreiben.

Hier noch ein Screenshot wie das ganze dann aussehen kann:
Bild http://www.test.smartprogramming.de/bascom_linux.jpg

So und jetzt durchlöchert mich mit fragen, lobt mich, schlagt mich weil ich das hier geschrieben habe und nicht ins Wiki (kann gerne jemand machen)oder schweigt für immer !
 

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